...ist Marc Petitjean mit seinem Magic Head. Mehr Spiel, mehr Reiz, mehr Biss - eine einfache Rechnung. Siege Stümke über den klugen Kopf und seine Kombinationen.
Viele Fliegenfischer und binder haben ihre Muster irgendwann mal einer Bewegungstherapie unterzogen. Das Ziel: mehr Spiel! Tauchschaufeln sind eine Môglichkeit, in grüf3eren Ausführungen jedoch zeigt sich ein grol3er Nachteil: Beim Abheben kommt so viel Druck auf die Schaufel, dass die Fliege tief abtaucht und das Abheben nur mit weit nach hinten gezogener Rute funktioniert.
Pailletten in verschiedenen Grdf3en (bis Daumennagelgrbf3e) und Farben, die vor der Fliege auf dem Vorfach sitzen, sind ebenfalls eine Müglichkeit für mehr Spiel. Aber die ungewdlbte Oberflâche reicht oft nicht ans, gerade bei langsamer Führung , das Fliegenmuster ordentlich ,wobbeln" zu lassen.
Mit dem Magie Head von Marc Petitjean sieht die Sache jetzt anders ans. Der trichterfôrmige Aufsatz verursacht einen erheblichen Wasserstau vor der Fliege und sorgt somit für ein Spiel, das kaum noch zu überbieten ist, selbst bei langsamer Führungsweise. Beschwerungen an verschiedenen Stellen der Fliege erh&hen das aufreizende Spiel noch zustitzlich. Den Magie Head gibt es in fünf GrôBen, sogar kleine Nymphen lassen sich mit dem Trichter „tunen".
In Ôsterreich hatten wir Gelegenheit, den Magic Head in der Praxis zu testen umwerfend. Die beiden Schweizer Kollegen Toni Zulauf und Philippe Berberat fingen Fische, die mit Nymphe und Trockenfliege kaum noch ansprechbar waren. Und es waren im Schnitt deutlich grtiBere Fische, die dem unglaublichen Spiel, gerade im schnellen Wasser, nicht widerstehen konnten. Neue Besen kehren gut, an stark befischten Gewâssern ein alter Hut.
Eingefleischte Trockenfliegenund Nymphenfischer mtigen jetzt vielleicht ein wenig die Nase rümpfen, denn Streamer Fischen ist für einige schon fast ein Sakrileg. Einmal abgesehen davon, dass Streamer Fischen an vielen Gewüssern ohnehin verboten oder wenigstens verpônt ist der Magic Head hat seine enorme Fângigkeit hauptsâchlich an anderen Gewâssern unter Beweis gestellt. Rapfen, Hechte, Barsche, sogar in tropischen Gewa"ssern auf Bonefish, Permit und andere schnelle Râuber. Auch bei Meerforellen an der Küste müsste der Magic Head für Unruhe sorgen. Der Test ist schon im Herbst in der Planung!
Übrigens lâsst sich der eingebundene Trichter leicht nach hinten klappen, so dass der klassische „Streamer Style" entsteht.
Bezugsquellen: Den Magic Head gibt es in fünfverschiedenen Gr&f3en für kleine Nymphen bis hin zu Grof3streamer. Erhciltlich liber. Full Service Flyfishing Thomas Dürkop. Die Verkaufspreise liegen bei 4,40 Euro pro Verpackungseinheit mit 6 Stück. Die Grôf3en sind gekennzeichnet mit R10 bis R 14.